Lloret de Mar

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Ganztägige Ausflüge

Girona

Barcelona

Museum Salvador Dalí

Das Dalí-Museumstheater wurde über dem alten Stadttheater aus dem 19. Jahrhundert erbaut und am 28. September 1974 eingeweiht; später wurde es dann um das Nachbargebäude - Torre Gorgot - erweitert, das von Dalí in Torre Galatea umgetauft wurde und gegenwärtig einen Ausstellungsraum  und die Räume der Stiftung Gala-Salvador Dalí beherbergt. Der frühere Zuschauerraum des Theaters ist heute ein Innenhof mit einer beeindruckenden Skulpturengruppe, deren Basis  das Taxi Plujós bildet, gekrönt durch das Boot, das einst Gala gehörte. Im Erdgeschoß befindet sich auch der Ausstellungsraum Sala de les Peixateries, in dem so bekannte Gemälde wir Autoretrat tou amb tall de bacon rostit und das Retrat de Picasso besichtigt werden können; darüber hinaus gibt es hier einen Saal mit Zeichnungen - von hier aus gelangt man in die Krypta, in der Dalí beerdigt ist -, und dann ist da noch der Säulengang, der um den Garten herumführt, wo Ölgemälde des Malers Evarist Vallés ausgestellt sind. Auf der Bühne, unter der von Emilio Pérez entworfenen geodäsischen Kuppel, fallen der großartige Vorhang für das Ballet Labyrinth (Schubert-Massine) und das Gemälde Gala mirant a la mar Mediterrània ins Auge. Links liegt der sogenannte Sala del Tresor, in der Meisterwerke wie  La cistella del pa, Galarina, Leda atómica  und L'espectre del sexappeal ausgestellt sind.


In der ersten Etage befindet sich der Sala Palau de Vent, wo Dalí im Alter von vierzehn Jahren seine erste Ausstellung veranstaltete; die Decke dieses Saals ist mit einem großen Fresko überzogen, auf dem zwei menschliche Gestalten aus ihren Taschen Goldmünzen über die Landschaft des Ampurdan verstreuen. Daneben ist in einem kleinen Saal das Gemälde Poesia d'Amèrica o Els atletes còsmics ausgestellt. Auf der linken Seite gelangt man zum Sala de Joies  und zum Garten von Torre Galatea. Rechts von der Bühne ist der Sala Mae West, die Nachbildung eines Wohnzimmers, das infolge eines optischen Effekts zum Antlitz der mythischen Schauspielerin wird. In der zweiten Etage werden in einem Gang Gemälde von Antoni Pixot ausgestellt, und in der dritten Etage befindet sich der Saal mit der Privatsammlung des Malers, darunter Werke von Meissonier, Fortuny, Modest Urgell, Gerard Dou, El Greco, Marcel Duchamp und Bouguereau sowie eigene Werke, wie z.B. Començament automàtic d'un retrat de Gala.

Monastery Sant Pere de Rodes

Die erste urkundliche Erwähnung des Klosters Sant Pere de Rodes stammt aus dem Jahre 878. Es wurde Abhang des Verdeda-Berges errichtet, auf dessen Gipfel noch  die Reste des alten Schlosses zu sehen sind, das unter dem Namen Sant Salvador de Verdera bekannt ist. In der Nähe des Klosters befinden sich auch die Ruinen der mittelalterlichen Siedlung Santa Creu de Rodes, die ehemals zum Kloster gehörte und deren Kirche, ein bedeutendes präromanischer Bau, der Heiligen Helena geweiht war.


Zum Bau des Klosters wurden am Berghang Terrassen angelegt, und die verschiedenen Gebäude sind gemäß den Gepflogenheiten bei den mittelalterlichen Klosterbauten  um den zentralen Kreuzgang angeordnet, der in seiner heutigen Form etwa aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts stammt. Das Refektorium auf der Südseite und die Säle der Westseite sind die einzigen Räumlichkeiten des Klosters, die erhalten geblieben sind. Die übrigen Strukturen und auch die Anbauten im oberen Stockwerk sind praktisch nur noch Ruinen. Der monumentale Glockenturm stammt aus dem 12. Jahrhundert, weist aber deutliche Einflüsse der lombardischen Formgestaltung des 11. Jahrhunderts auf. An seiner Seite vervollständigt ein Wehrturm die Fassade; an ihm verweisen zahlreiche Anzeichen auf einen langen Bauprozeß, mit dem wahrscheinlich im 10. Jahrhundert begonnen worden war.


Die Kirche ist das wichtigste Gebäude des gesamten Klosters und befindet nördlich des Kreuzgangs auf der untersten Ebene des gesamten Ensembles. Sie besteht aus drei Längsschiffen und einem Querhaus mit zwei Nebenapsiden, die die großartige Zentralapsis flankieren; Diese verfügt über einen Chorumgang und erstreckt sich über die ganze Breite der drei Längsschiffe, so daß die Seitenschiffe als Verlängerungen des Umgangs aufgefaßt werden können. Abgesehen von der Struktur des Kopfteils beruht die außerordentliche Einzigartigkeit der Kirche von Sant Pere de Rodes in dem System, mit dem die Stützpfeiler für die Bögen und Gewölbe angeordnet wurden. Diese in der katalanischen Architektur einzigartige Anordnungsform besteht in einer doppelten Säulenordnung, mit der die  der Apsis am nächsten gelegenen Hauptbögen des Schiffes getragen werden, und einer einfachen Säulenordnung für die Schildrippen, die alle von einem Hochpodest ausgehen. Dieser Strukturtyp ist angesichts seiner perfekten Konzeption und Ausführung ohnegleichen in unserer mittelalterlichen Architektur.

Vulkangebiet von Garrotxa - Santa Pau - Besalú - Banyoles

VULKANGEBIET

Diese Route ist sehr interessant, sowohl aufgrund der sehenswerten Orte als auch im Hinblick auf die Landschaft entlang der gesamten Strecke.
Die Vielfalt der Vegetation sorgt besonders im Herbst für Farbtöne, die jedermann mit den Merkmalen der Oloter Malerschule identifiziert. Olot ist die Hauptstadt dieses Gebiets.

BESALÚ

Der Mittelalterliche Ortskern wurde 1966 zum historischen Baudenkmal erklärt. Vom Sankt-Peters-Kloster ist lediglich die aus dem 12. Jahrhundert stammende Kirche erhalten, mit deren Bau 977 begonnen wurde. Gewinkelte romanische Brücke, restauriert. Jüdisches Viertel oder "El Call" mit dem Badehaus "MIKWA" - dem drittgrößten Europas - für rituelle Waschungen. Marktplatz mit Säulengängen.
Bei der Weiterfahrt in Richtung OLOT gelangt man zu CASTELLFOLLIT DE LA ROCA. Dieses Dorf wurde auf einer basaltenen Felszunge in 60 Meter Höhe angelegt, die sich über fast einen Kilometer erstreckt. Von oben bietet sich ein speltakulärer Blick in die Tiefe, auf zwei Flußläufe. Der Anblick dieses Dorfes ist sehr malerisch und beeindruckend.

DAS VULKANGEBIET VON LA GARROTXA

Das Vulkangebiet von La Garrotxa ist ein herausragendes Beispiel für die Vulkanlandschaften auf der Iberischen Halbinsel und sicher eines der interessantesten seiner Art in ganz Europa. Hier befinden sich an die dreißig Vulkankegel des Stromboli-Typs, einige Explosionskrater  und mehr als zwanzig Basaltzungen aus abgekühlter Lava, die zu einzigartigen Formen erstarrt sind. Doch nicht nur in geologischer Hinsicht ist das Gebiet interessant; das außerordentlich feuchte Klima in dieser außerordentlich schönen Landschaft hat auch die Herausbildung einer reichen und sehr vielfältigen Vegetation begünstigt.
Die wichtigsten Vulkane sind unter anderem: Montsacopa, Santa Margarida, Croscat, Martinya Roca Negra. Die Besichtigung erfolgt in einem Wagen, der ein Nachbau des Fahrzeugs ist, das früher zwischen Olot und Girona verkehrte, aber schon seit vielen jahren nicht mehr in Betrieb ist. Die Fahrt beginnt vor dem Buchenwald und führt durch die typische Landschaft dieser Zone, bis der Croscat und die Krater erreicht sind, wo verschiedene vulkanische Gesteinsarten besichtigt werden können.

SANTA PAU

Wer bereits das Glück hatte, die Bekanntschaft dieses bezaubernden Dörfchens zu machen, würde es uns nicht verzeihen, wenn wir es bei diesem Ausflug auslassen würden. Der gesamte Ort, der von einem mittlerweile leerstehenden Schloß überragt wird, ist zum historischen Kulturdenkmal erklärt worden. Der aus feudaler Zeit stammende Ortskern, der einen wundervollen Marktplatz mit Säulengängen in sich birgt, wird von verwinkelten steingepflasterten Gäßchen durchzogen.

BANYOLES

Die Landschaft war schon bis hierher interessant, doch auch der Weg nach Banyoles ist sehr schön. In Banyoles besichtigen wir den See tektonischen Ursprungs, der sich über 2130 Meter erstreckt und eine Tiefe von 15 Metern erreicht. Die Gegend wurde 1951 zum Landschaftsschutzgebiet erklärt.

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